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Hundewissen einfach erklärt
12.01.2025 20:00

Was der Schnee über unseren Hund verrät

Was uns die Spuren unserer Hunde im Schnee verraten

Hunde hinterlassen im Schnee eine faszinierende Spur, die viel über ihren Gesundheitszustand und ihre Gangweise (Pass- oder Kreuzgang) verraten kann. Ein aufmerksames Beobachten der Pfotenabdrücke kann uns helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu handeln.

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Setzt der Hund seine Pfoten ordentlich auf?

Wenn der Hund seine Pfoten korrekt aufsetzt, sind die Abdrücke im Schnee gleichmäßig und vollständig. Lahmt der Hund, so kann es sein, dass er seine Pfote nicht vollständig aufsetzt oder die Abdrücke ungleichmäßig erscheinen.

Schlurft er in die Spur hinein?

Zieht der Hund seine Pfoten beim Gehen nach, sodass die Abdrücke nach vorne "geschliffen" erscheinen, könnte dies auf eine Lahmheit in den Hinterbeinen hinweisen.

Schlurft er aus der Spur heraus?

Wenn der Hund aus der Spur herausläuft und dabei die Abdrücke seitlich und/oder nach vorn verwischen, deutet dies möglicherweise auf eine Lahmheit in den Vorderbeinen hin.

​Spur oben, Kreuzgang - Spur unten, Passgang

 Kreuzgang

Passgang

Die Rolle von Tierphysiotherapeuten

Tierphysiotherapeuten spielen eine wichtige Rolle bei der Diagnose und Behandlung von Gangproblemen bei Hunden. Durch gezielte Übungen und Therapien können sie helfen, die Beweglichkeit und Muskelkraft zu verbessern und Schmerzen zu lindern.

Ein regelmäßiger Besuch beim Tierphysiotherapeuten kann auch vorbeugend wirken und dazu beitragen, dass sich mögliche Probleme erst gar nicht manifestieren.

Die Beobachtung der Spuren im Schnee ist eine wertvolle Methode, um den Gang und die Gesundheit Ihres Hundes zu beurteilen. Sollten Sie Unregelmäßigkeiten feststellen, kann ein Besuch beim Tierarzt oder Tierphysiotherapeuten helfen, mögliche Ursachen zu klären und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Indem wir die Pfotenabdrücke unserer Hunde im Schnee beobachten und analysieren, können wir einen weiteren Einblick in ihren Gesundheitszustand gewinnen und sicherstellen, dass sie sich wohlfühlen und gesund bleiben.

Ideal ist dafür 1-2 cm Neuschnee, ab einer gewissen Höhe schlurfen natürlich alle Hunde.  

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Bleiben Sie wissbegierig, Ihre Petra Puderbach-Wiesmeth © CanisLogisch®

Für www.Hundewelten.de  - Berufsbildungsinstitut für Hundetrainer

Quellen: Foto: Privat und Canva Teams

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